Rheno kämpft sich im Cup in die nächste Runde

von Raphael Sieber
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Zuspieler Andy lanciert den Teamjüngsten Drilon, welcher mit seiner Konstanz massgeblich zum Erfolg beitrug.

 

Als unterklassiger Gastgeber empfing Rheno die Zürcher Zweitligisten vom VBC Rämi am Freitagabend in der Kantihalle. Mit 12 Spielern reisten die Gäste an, Rhenos Kader bestand nur aus deren acht.

 

Der Start in die Partie versprach für Rheno nichts Gutes. Vier Annahmefehler in Serie brachten die Gäste in Führung. Rheno konnte sich fangen, spielte vorerst aber weiterhin verhalten. Erst als sich gegen Mitte des Satzes bei Rämi immer mehr Fehler einschlichen, stieg das Selbstbewusstsein bei Rheno an. Die Rheintaler gingen in Führung und erspielten sich einen komfortablen Vorsprung. Dank einigen Eigenfehlern bei Rheno kamen die Gäste nochmals näher heran, ein technischer Fehler auf Seiten von Rämi brachte dann aber den Satzgewinn für Rheno. Die Gäste waren mit diesem Entscheid des Schiedsrichters nicht einverstanden, der Zeitpunkt des Eingriffs war tatsächlich glücklich für Rheno, insgesamt war an der Schiedsrichterleistung aber nichts zu bemängeln.

Der Start in den zweiten Satz gelang Rheno besser als im vorherigen Durchgang. Kontinuierlich konnten sie ihren Vorsprung ausbauen und machten nur wenige Fehler. Zudem half Rämi mit einigen Eigenfehlern immer wieder mit. Auch als diese den Zuspieler wechselten und Rheno wie häufig kurz vor Satzende schwächelte, war der Satzgewinn nicht in Gefahr.

Mit zwei Sätzen im Trockenen fühlten sich die Rheintaler wohl zu sicher, trotz Ermahnungen der Teamälteren, dass «die Katze noch nicht im Sack» sei. Mit immer mehr Fehlern bei Rheno stieg das Selbstvertrauen der Gäste und sie konnten sowohl den dritten als auch den vierten Satz deutlich gewinnen. Speziell im vierten Satz spürte man bei Rheno immer wieder die Müdigkeit, gegen welche aufgrund der wenigen Wechselmöglichkeiten weniger unternommen werden konnte.

Nach fast 90 Minuten Spielzeit stand es also wieder unentschieden und ein Tie-Break musste zur Entscheidung her. Rheno verlor den Münzwurf, drehte dann aber auf. Die stärkste Phase der Rheintaler zu Beginn des fünften Satzes entschied die Partie. Beim Seitenwechsel stand es 8:3, später 11:3. Eine Ermahnung wegen zu exzessivem Jubeln unterbrach Rhenos Höhenflug kurzzeitig. Zum Schluss gewann man aber mit 15:7, eine Seltenheit im Volleyball, da üblicherweise das Team, welches die Sätze 3 und 4 gewinnt, psychologisch im Vorteil ist.

2.Runde Swiss Volley Cup: Rheno Volleyball - VBC Rämi 3:2 (25:22, 25:20, 18:25, 16:25, 15:7)

Für Rheno im Einsatz: Rupf (Spielercoach), Schwerzmann, Veneziani, Blatter, Steingruber, Bauta, Cotti, Sieber

 

 

Die Services von Coach Rupf stellten die Abwehr der Zürcher vor Probleme.