Rheno verliert das Halbfinal

Das Halbfinal gegen Smash Winterthur wurde für die Rheno Volleyballerinnen zum Saison-Highlight, dies trotz der zweiten Saisonniederlage.

Gross war die Freude bei den einheimischen 3. Liga Volleyballerinnen vor dem Halbfinalspiel gegen Smash Winterthur. Ein Spiel, das Rheno dank einer starken Saisonleistung und mit dem verdienten Gruppensieg, bestreiten durfte. Bereits im Vorfeld war klar, dass es Rheno mit einem harten Gegner zu tun bekommen würde, verfügt Winterthur doch in dieser Saison über ein junges, sehr ambitioniertes Team, während bei Rheno nicht alle Spielerinnen fit starten konnten.

Rheno überrascht

Von Beginn weg entwickelte sich ein Volleyball-Leckerbissen auf hohem Niveau. Winterthur startete fulminant, Rheno brauchte etwas Anlaufzeit, fand dann aber immer besser ins Spiel. So übernahmen die Einheimschen ab Satzmitte die Führung und bauten diese konstant aus. Am Ende resultierte ein in der Höhe kaum für möglich gehaltener Satzerfolg. Und es schien als ob Rheno nun auf den Geschmack gekommen war. Erneut gingen die Einheimischen in Führung und konnten sich mit 12:7 bereits wieder leicht absetzen. Diesmal gelang aber den Gästen eine Steigerung. Mit einer starken Service-Serie gelang es den Punktestand auszugleichen. Rheno hielt aber dagegen, das Spielgeschehen blieb ausgeglichen. Das bessere Ende erwischten dann die Winterthurerinnen die mit 25:23 den Satzausgleich erzwangen.

Jugend setzt sich durch

In der Folge mussten die Einheimischen dem hohen Tempo etwas Tribut zollen. Es war in dieser Phase sicher ein Nachteil, dass Rheno im ganzen Saisonverlauf kaum hart umkämpfte Spiele bestreiten musste. Winterthur konnte seine Fehlerquote zudem deutlich reduzieren, servierte stark, stabilisierte die Annahme, kam immer wieder zu Blockpunkten und hatte eine sehr starke Aussenangreiferin in ihren Reihen, die kaum zu stoppen war. Es spricht aber für die Rheintalerinnen, dass sie trotzdem an ihre Chancen glaubten und auch immer wieder zu schönen Punkten kamen. So blieben auch die Sätze drei und vier jeweils über lange Zeit ausgeglichen. Am Ende setzte sich allerdings die Athletik der Gäste durch, die sich mit 25:18 und 25:19 für das Finale um den 3. Liga Meistertitel qualifizierten, während für Rheno eine erfolgreiche Saison zu Ende ging.