Im eminent wichtigen Heimspiel gegen den direkten Abstiegskonkurrenten Andwil-Arnegg bricht Rheno nach gutem Start kompett ein und kassiert eine schmerzliche 1:3 Niederlage.
3. Liga Frauen nach gutem Startsatz mit Einbruch
Der Start in das wichtige Heimspiel mit vorentscheidendem Karakter im Abstiegsrennen gelang den Einheimischen ausgezeichnet. Rheno ging rasch in Führung, baute den Vorsprung auf bis zu sechs Punkte aus, und liess dank immer wieder starken Aktionen den Gast nicht ins Spiel kommen. Nach rund 22 Minuten sicherten sich die Rheintalerinnen den Startsatz. Ein komplett anderes Bild zeigte sich im zweiten Satz. Jetzt waren es die Andwilerinnen, die mit viel Einsatz und einer ausgezeichneten Verteidigung das Spieldiktat übernehmen konnten und mit 8:2 und kurz später gar mit 13:3 in Führung gingen. Der Satz war schon früh entschieden, Rheno kam zwar noch auf 17 Punkte, hatte aber zu keiner Zeit die Chance, das Ergebnis noch zu drehen.
Kollektiver Einbruch ab Satz drei
Damit war der Nachmittag für Rheno so gut wie gelaufen. Bei den Einheimischen passte nun fast gar nichts mehr zusammen. Vor allem in der Verteidigung häuften sich Missverständnisse und ungenaue Aktionen und machten die Aufgabe für das Gästeteam sehr einfach. Dazu kam dann bei Rheno noch Verletzungspech, was die Situation beim sowieso schon schmalen Kader zusätzlich verschärfte. Mit 25:11 und 25:15 holte sich Andwil zwei hohe Satzgewinne und drei wichtige Punkte. Die Ausgangslage sieht nun vor der letzten Runde wie folgt aus: Andwil spielt am Mittwoch abend zu Hause gegen Uzwil 2. Gewinnt Andwil diese Partie muss Rheno am Samstag auswärts in Goldach mindestens einen 3:2-Sieg holen. Dann würden die Rheintalerinnen den Platz in der 3. Liga dank der höheren Anzahl Siege verteidigen.
Meisterschaftsspiele Rheno Volleyball
3. Liga Frauen: Rheno I – VBC Andwil-Arnegg II 1:3 (25:19, 17:25, 11:25 und 15:25 in 83 Minuten)
Rheno: Yvonne Scherrer, Kerstin Axthelm, Christina Letsch, Ladina Zanetti, Pascale Bürki, Nadine Oesch, Anja Scherrer, Karin Niederer, Sina Hasler. Coach: Manfred Simon
