In einer hart umkämpften Partie gegen Andwil-Arnegg lagen die Rheno 3. Liga Frauen bereits deutlich zurück, konnten das Spiel aber schliesslich noch drehen.
Andwil-Arnegg überraschte die Rheintalerinnen
Aufgrund der Tabellensituation musste man ein verletzungsgeschwächtes Andwil als klaren Aussenseiter einstufen, allerdings traten die Andwilerinnen im Spiel gegen Rheno deutlich stärker auf als in den vorhergegangenen Partien. Vor allem mit dem Service setzten die Einheimischen den Gast aus dem Rheintal immer wieder unter Druck und punktete regelmässig. So im ersten Satz, als Andwil den Durchgang mit zwei Service-Assen beendete. Auch im zweiten Satz taten sich die Rheintalerinnen in der Annahme sehr schwer, entwickelten zu wenig Druck im Angriff, kassierten immer wieder direkte Punktverluste und mussten sich schliesslich, trotz zwischenzeitlicher Vier-Punkte-Führung, mit 25:16 geschlagen geben.
Rheno kommt zurück
In der Folge zeigten die Rheintalerinnen aber mit viel Kampfgeist eine eindrückliche Reaktion. Es gelang nun besser, sich mit platzierten Angriffen durchzusetzen. Die Gastgeberinnen, sichtlich überrascht von der Leistungssteigerung der Rheno Spielerinnen, wirkte nun zunehmend verunsichert. Zweimal fiel die Entscheidung äusserst knapp aus, zweimal mit dem besseren Ende für Rheno. Der Tie break musste die Entscheidung bringen, den besseren Start erwischte das Heimteam. Den Rheintalerinnen gelang es aber erneut zu reagieren, dank einer Serie von vier Punkten konnten sie mit einer 8:7 Führung ein letztes Mal die Seiten wechseln. Diese knappe Führung liess sich Rheno nicht mehr nehmen und beendete die Partie im zweiten Anlauf nach fast zwei Stunden Spielzeit mit 15:11.
3. Liga Frauen: VBC Andwil-Arnegg II – Rheno I 2:3 (25:23, 25:16, 23:25, 23:25 und 11:15 in 118 Minuten)
Rheno: Yvonne Scherrer, Kerstin Axthelm, Ladina Zanetti, Alexandra Biello, Nadine Oesch, Tania Desio, Christina Letsch, Karin Niederer. Pascale Bürki, Anja Scherrer. Coach: Manfred Simon
