Rheno-Frauen bezwingen den Leader

Seit 10 Spielen war der Leader aus Appenzell ungeschlagen, hatte noch keinen einigen Punkt und nur gerade fünf Sätze abgegeben. Am Wochenende fand diese Serie in der Blattackerhalle ein überraschendes Ende.

Die Rheno 3. Liga-Frauen gingen als deutliche Aussenseiterinnen in die Partie gegen den Leader, bereits die Vorrundenpartie endete mit einem deutlichen Erfolg der Appenzellerinnen. Allerdings hatte sich Rheno für die Partie vom Wochenende einiges vorgenommen, im Wissen dass mit einer konzentrierten Leistung auch der Tabellenführer nicht unschlagbar war. Bereits im ersten Satz deuteten die Rheno Spielerinnen ihr Potential an. Bis zum 12:12 verlief der Satz ausgeglichen, Rheno ging dann mit drei Punkten in Führung. Allerdings gelang es nicht, diesen Vorsprung zu verteidigen, dafür waren die Aktionen zu fehlerhaft. Appenzell ging mit 1:0 Sätzen in Führung

Rheno übernimmt das Spieldiktat

Ab Beginn des zweiten Durchganges lief bei Rheno alles wie am Schnürchen. Kaum noch Eigenfehler, ein präziser Spielaufbau, viel Druck im Angriff und ausgezeichnete Verteidigungsaktionen liessen das Spielgeschehen komplett kippen. Appenzell fand nun keine Antworten mehr auf den Dauerdruck der Rheintalerinnen und leistete sich zu viele Eigenfehler. Rheno hatte schon mehrmal in dieser Saison sein Potential zeigen können, aber drei Sätze in Serie ohne Durchhänger und gegen ein starkes Gästeteam waren doch bemerkenswert. Die Teilabschnitte gingen mit 25:17, 25:15 und 25:17 auch in dieser Deutlichkeit verdient an die Einheimischen.

Kein Einfluss auf die Tabelle

Allerdings hat der Sieg gegen den Leader keine Auswirkungen auf die Rangliste. Appenzell bleibt mit deutlichem Vorsprung Leader. Rheno konnte zwar den Abstand zum Tabellenzweiten verringern, liegt aber immer noch zwei Punkte hinter Uzwil auf Rang drei.

3. Liga Frauen: Rheno Volleyball I – Appenzeller Bären III 3:1 (19:25, 25:17, 25:15, 25:17) in 84 Minuten
Rheno: Yvonne Scherrer, Christina Letsch, Nadine Oesch, Alexandra Müller, Kerstin Axthelm, Alexandra Biello, Begüm Hujdur, Ladina Zanetti, Karin Niederer. Es fehlten: Pascale Bürki, Isabella Gassner.  Coach: Manfred Simon

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